Aktuelle Infos zum Retentionsraum

Erörterungstermin bei der Bezirksregierung Köln zum Retentionsraum

Bürgervereinsvorstand hält Widerstand gegen den Großpolder „Worringer Bruch“ aufrecht

Am 11. & 12.3 fand der Erörterungstermin im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Überflutungsraum „Worringer Bruch“ statt.

Die Vorstandsmitglieder Dick, Weißenberg und Rellecke vertraten dort in nicht öffentlicher Sitzung die bekannten Argumente gegen die von der SteB beantragte "große Lösung" mit 30 Mio m3 Stauraum zugunsten des Alternativvorschlags der BVen Roggendorf/Thenhoven/Worringen.

Sobald in einigen Wochen das Protokoll der Verhandlung vorliegt, werden wir den übernächsten „Worringer Nachrichten“ ausführlich berichten.

Bezirksregierung: Hochwasserschutzkonzept Köln, Retentionsraum Köln-Worringen

SteB: Der Retentionsraum Köln-Worringen

weiter

Retentionsraum

Worringer Nachrichten

Neu ab dieser Ausgabe: Mit jeweils eigenen Redaktionen publiziert neben der SG Worringen nun auch der Bürgerverein Roggendorf/Thenhoven Aktuelles auf 4 Seiten im Innenteil

  • Roggendorf/Thenhoven

    Bürgerverein sieht neues Baugebiet kritisch

  • SG INSIDE

    Schwimm- und Turnabteilung feiern das 100-jährige

  • Sieben Jahrzehnte Engagement

    70 Jahre Kolpingfamilie in Worringen

  • In eigener Sache

    Mir sin eins - und gemeinsam besser

Ausgabe 1-2019 (26.03.2019)

Alle Ausgaben

Worringer Nachrichten, Ausgabe 01/2019

Infos vom Bürgerverein

Rheinaue wieder begehbar

Wege für Menschen - Weiden für Rinder

Karl- Johann Rellecke, Vorstandssprecher für Natur- , Umwelt- und Hochwasserschutz, hatte in den Tagen zwischen Informationsveranstaltung, Initiativgruppentreffen und Bezirksvertretungssitzung einen Forderungskatalog erarbeitet. In zunehmend konstruktiven Gesprächen konnte mit den Verantwortlichen für das fehlgeschlagene Beweidungskonzept ein Kompromissvorschlag gefunden werden.

Dem haben bereits die Stadt Köln, Straßen NRW, die Bezirksregierung Köln und der Bürgervereinsvorstand zugestimmt. Bleibt zu hoffen, dass auch die Bezirksvertretung Chorweiler in ihrer Sitzung am 27. Juni entsprechend beschließt.

Die wesentlichen Punkte des Kompromisses sind:

  • Die Zaungrenze der nord- westlichen Fläche am Kilometerstein 709 wird hinter den schräg verlaufenden Fußweg zurückverlegt.
  • Der in den Rhein führende Zaun wird hier ersatzlos entfernt.
  • Das Rheinufer wird an Kilometer 709 wieder erreichbar.
  • Der Weidezaun wird parallel hinter den Treidelpfad zurück verlegt. Die dortigen Tore werden komplett abgebaut, der Treidelpfad ist somit wieder frei begehbar.
  • An den Weidepfählen wird der Stacheldraht durch eine einfache Drahtlitze ersetzt.
  • Auch der Treidelpfad vom Werthweg in Richtung Langel wird für Fußgänger im Rahmen der stillen Erholung auf vorhandenen Wegen wieder nutzbar.
  • Hier in der süd- östlich gelegenen Weidefläche sollen selbst schließende Tore eventuelle Konflikte zwischen Rindern und Spaziergängern verhindern.
  • Dieser Treidelpfad darf jedoch weder zum Betreten der Weideflächen noch des Rheinufers verlassen werden (Kernzone des Naturschutzgebietes).
  • Hundebesitzer müssen sich dort strengstens an die Anleinpflicht halten, um die Öffnung nicht wieder in Frage zu stellen.

Der Bürgervereinsvorstand bedankt sich voller Stolz bei den engagierten Worringern, alt eingesessenen wie Neu- Bürgern, die ihren Widerstand vor allem gegen die Art der Umsetzung des Beweidungskonzeptes eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht haben. Wir glauben, mit unserem Kompromissvorschlag den allermeisten Bedenken gegen die dem Naturschutz dienende Glanrind- Beweidung nachgekommen zu sein. Wir wissen aber auch, dass nicht wenige Bürger es als bereichernd empfinden, wenn dort Weidetiere grasen. Die Menschen dürfen sich aber keinesfalls aus ihrer Heimat ausgesperrt fühlen. Wer seit Generationen bestehende Bürgerrechte wie das „An den Rhein gehen“ beschneidet, musste mit massiven Bürgerprotesten rechnen – und war im Übrigen vorgewarnt.

Sollten die Einschränkungen wie beschrieben zurück genommen werden, bittet der Bürgervereinsvorstand, zukünftig von Zerstörungen an Zäunen und Toren abzusehen, damit wieder ein friedliches Miteinander von Naturschutz- und Bürgerinteressen ermöglicht wird.

Treffen der Bürgervereine im Kölner Norden

Am 29.1 trafen Bürgervereine aus dem Kölner Norden zusammen und haben eine gemeinsame Erklärung zum Erhalt der Notfallpraxis erarbeitet. Diese wurde an die lokale Presse, den Bezirksbürgermeister, die KV, die Ärztekammer sowie an die Ratsfraktionen verschickt: Presseerklärung und gemeinsame Erklärung.

Über uns

Der aktuelle Vorstand stellt sich vor sowie ein kurzer Einblick in unsere Vereinsgeschichte.

weiter

Mitgliedschaft

Mitglied im Bürgerverein werden - FAQ und Download Antrag.

weiter

Historie & Leitlinien

Wer ist der Bürgerverein Worringen und was sind seine Ziele und Aufgaben?

weiter

Bürgerbüro

Das Bürgerbüro Worringen steht seit November 2018 für alle Worringer Bürger offen, die Rat und Hilfe in verschiedenen Lebenslagen benötigen. Nach dem Motto: Hilfe - wo sie gebraucht wird.

weiter