Aktuelle Infos zum Retentionsraum

Erörterungstermin bei der Bezirksregierung Köln zum Retentionsraum

Bürgervereinsvorstand hält Widerstand gegen den Großpolder „Worringer Bruch“ aufrecht

Am 11. & 12.3 fand der Erörterungstermin im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Überflutungsraum „Worringer Bruch“ statt.

Die Vorstandsmitglieder Dick, Weißenberg und Rellecke vertraten dort in nicht öffentlicher Sitzung die bekannten Argumente gegen die von der SteB beantragte "große Lösung" mit 30 Mio m3 Stauraum zugunsten des Alternativvorschlags der BVen Roggendorf/Thenhoven/Worringen.

Sobald in einigen Wochen das Protokoll der Verhandlung vorliegt, werden wir den übernächsten „Worringer Nachrichten“ ausführlich berichten.

Bezirksregierung: Hochwasserschutzkonzept Köln, Retentionsraum Köln-Worringen

SteB: Der Retentionsraum Köln-Worringen

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Retentionsraum

Worringer Nachrichten

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    Bürgervereinsvorstand handelt Kompromiss aus

Ausgabe 2-2019 (18.06.2019)

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Worringer Nachrichten, Ausgabe 02/2019

Infos vom Bürgerverein

Rheinaue wieder begehbar

Wege für Menschen - Weiden für Rinder

Karl- Johann Rellecke, Vorstandssprecher für Natur- , Umwelt- und Hochwasserschutz, hatte in den Tagen zwischen Informationsveranstaltung, Initiativgruppentreffen und Bezirksvertretungssitzung einen Forderungskatalog erarbeitet. In zunehmend konstruktiven Gesprächen konnte mit den Verantwortlichen für das fehlgeschlagene Beweidungskonzept ein Kompromissvorschlag gefunden werden.

Dem haben bereits die Stadt Köln, Straßen NRW, die Bezirksregierung Köln und der Bürgervereinsvorstand zugestimmt. Am 27. Juni hat die Bezirksvertretung Chorweiler einstimmig beschlossen und am 1. Juli schließlich auch der Beirat bei der „unteren Landschaftsbehörde“ empfohlen das Verhandlungsergebnis umzusetzen.

Die wesentlichen Punkte des Kompromisses sind:

  • Die Zaungrenze der nord- westlichen Fläche am Kilometerstein 709 wird hinter den schräg verlaufenden Fußweg zurückverlegt.
  • Der in den Rhein führende Zaun wird hier ersatzlos entfernt.
  • Das Rheinufer wird an Kilometer 709 wieder erreichbar.
  • Der Weidezaun wird parallel hinter den Treidelpfad zurück verlegt. Die dortigen Tore werden komplett abgebaut, der Treidelpfad ist somit wieder frei begehbar.
  • An den Weidepfählen wird der Stacheldraht durch eine einfache Drahtlitze ersetzt.
  • Auch der Treidelpfad vom Werthweg in Richtung Langel wird für Fußgänger im Rahmen der stillen Erholung auf vorhandenen Wegen wieder nutzbar.
  • Hier in der süd- östlich gelegenen Weidefläche sollen selbst schließende Tore eventuelle Konflikte zwischen Rindern und Spaziergängern verhindern.
  • Dieser Treidelpfad darf jedoch weder zum Betreten der Weideflächen noch des Rheinufers verlassen werden (Kernzone des Naturschutzgebietes).
  • Hundebesitzer müssen sich dort strengstens an die Anleinpflicht halten, um die Öffnung nicht wieder in Frage zu stellen.

Der Bürgervereinsvorstand bedankt sich voller Stolz bei den engagierten Worringern, alt eingesessenen wie Neu- Bürgern, die ihren Widerstand vor allem gegen die Art der Umsetzung des Beweidungskonzeptes eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht haben. Wir glauben, mit unserem Kompromissvorschlag den allermeisten Bedenken gegen die dem Naturschutz dienende Glanrind- Beweidung nachgekommen zu sein. Wir wissen aber auch, dass nicht wenige Bürger es als bereichernd empfinden, wenn dort Weidetiere grasen. Die Menschen dürfen sich aber keinesfalls aus ihrer Heimat ausgesperrt fühlen. Wer seit Generationen bestehende Bürgerrechte wie das „An den Rhein gehen“ beschneidet, musste mit massiven Bürgerprotesten rechnen – und war im Übrigen vorgewarnt.

Sollten die Einschränkungen wie beschrieben zurück genommen werden, bittet der Bürgervereinsvorstand, zukünftig von Zerstörungen an Zäunen und Toren abzusehen, damit wieder ein friedliches Miteinander von Naturschutz- und Bürgerinteressen ermöglicht wird.

S-Bahnhof Worringen

Die Bezirksvertretung Chorweiler hat in der Sitzung am 27. Juni beschlossen die Verwaltung zu beauftragen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn ein Konzept zeitnah zu erarbeiten und umzusetzen, um die Situation am Bahnhof zu verbessern.

Das Konzept soll folgendes beinhalten:

  • Die Gestaltung des Tunnels des S-Bahnhofes Köln-Worringen zu einem angstfreien Raum, durch ausreichend helle Beleuchtung und hellen Wandbelägen oder Anstrich, sowie Beseitigung dunkler, nicht einsehbarer Ecken und Nischen.
  • Die Verbesserung des Äußeren Eindrucks des Backsteingebäudes (Stellwerk), durch z. Bsp. Entfernung von Illegalen Graffiti und vorbeugenden Projekten zur Gestaltung, durch legale Mal- oder Spraykunst oder Gleichwertigem
  • Die Gewährleistung barrierefreier Zugänglichkeit der Bahnsteige auch bei Defekten der Aufzüge.
  • Installation von Notrufeinrichtungen im Fußgänger-Tunnelbereich
  • Die Grünpflegemaßnahmen auf dem Gelände des S-Bahnhofes Worringen sind zeitnah und entsprechend der Notwendigkeit, so durchzuführen, dass ein gepflegter und sicherer Bahnhof jederzeit gewährleistet ist.

Basis dazu war der runde Tisch im November 2018. Der war besetzt mit politischen Vertretern aus der BV-Chorweiler, Deutsche Bahn, KVB, AWB, Wohnungsamt, Ordnungsamt, Landes- und Bundespolizei, Bürgeramt Chorweiler sowie der Vonovia und Vertretern der Bürgerschaft aus Worringen und Roggendorf/Thenhoven und hat intensiv den Zustand des Bahnhofes und die Zustände rund um den Bahnhof diskutiert.

Gemeinsames Anliegen war dabei , die barrierefreie und angstfreie Nutzung des Bahnhofes, auch bei Ausfall der Aufzüge, langfristig sicherzustellen. Bisher hat die Deutsche Bahn nur einmal einen Rückschnitt des Grüns durchgeführt, den Müll weitgehend beseitigt und bauliche Mängel beseitigt. Diese Anstrengungen müssen, um den positiven Effekt beizubehalten, aber regelmäßig erfolgen.

Zusammenkunft der Bürgervereine im Kölner Norden

Gemeinsam sind wir stark

Am 29.1 trafen Bürgervereine aus dem Kölner Norden zusammen und haben eine gemeinsame Erklärung zum Erhalt der Notfallpraxis erarbeitet. Diese wurde an die lokale Presse, den Bezirksbürgermeister, die KV, die Ärztekammer sowie an die Ratsfraktionen verschickt: Presseerklärung und gemeinsame Erklärung.

Am 29.04. trafen sich erneut Vorstände der Bürgervereine Kölner Norden, diesmal unter Leitung des Worringer Bürgervereins.

Erneut war die Notfallpraxis Chorweiler eines der Hauptpunkte dieser Runde. Der Vorsitzende des BV-Heimersdorf, Herr Dieter Höhnen, erläuterte den aktuellen Sachstand. Nach dem Bericht über die weiteren Entwicklungen seit Januar beschloss die Runde der Bürgervereine und bürgerschaftlichen Interessen- und Dorfgemeinschaften einstimmig eine 2. gemeinsame Erklärung zum Erhalt der Notfallpraxis und untermauerte ihre Forderungen in einem 5-Punkte-Programm.

Dazu zählt, dass die Praxis auch nach 2019 am Standort Chorweiler erhalten bleiben müsse. Der Übernahme der Einrichtung durch die Kassenärztliche Vereinigung KV-NO ab 2020 stimmten die Vereine ausdrücklich zu. Auf Vorschlag von Dieter Höhnen beschlossen die Bürgervereine einstimmig, Herrn Minister Laumann nach Chorweiler einzuladen, um diesbezügliche Vorstellungen seines Ministeriums darzustellen. Man darf gespannt sein, ob Herr Minister Laumann der Einladung folgt. Höhnen erklärte zuversichtlich: „Er wird kommen. Unsere Vereine repräsentieren die gesamte Bürgerschaft – es wird eine sachpolitische Veranstaltung, keine parteipolitische.“

Kaspar Dick stellte dann 2 vorliegende Anträge aus Fühlingen und Heimersdorf vor, die die künftigen Kooperationsmodelle der Bürgervereine zum Thema hatten. Diese sollen in den einzelnen Vereinen vorgestellt und beraten werden. Beim nächsten Treffen soll dann eine Abstimmung darüber erfolgen, in welcher Form die Vereine kooperieren wollen.

Nach einer lebhaften und komplexen Erörterung der Schulentwicklungspläne der Stadt Köln schloss der Worringer Vorsitzende mit Dank an die Versammlung die Veranstaltung.

Über uns

Der aktuelle Vorstand stellt sich vor sowie ein kurzer Einblick in unsere Vereinsgeschichte.

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Historie & Leitlinien

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Das Bürgerbüro Worringen steht seit November 2018 für alle Worringer Bürger offen, die Rat und Hilfe in verschiedenen Lebenslagen benötigen. Nach dem Motto: Hilfe - wo sie gebraucht wird.

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